Projekt „Roseninsel“
Büren
an der Aare
CfsM
Chance für schizophrene Menschen

![]()
Verein
CfsM
Chance für schizophrene Menschen
in Büren an der Aare
Weshalb braucht es einen Verein?
Aemter
und Behörden scheinen mit der Krankheit Schizophrenie überfordert zu sein.
Den Betroffenen
fehlt das soziale Netz. Wem die Aufgabe der Verknüpfung zusteht, ist unklar. So
sind Familien gezwungen, ihre Angehörigen meistens ohne jegliche Unterstützung
der Oeffentlichkeit zu Hause zu betreuen. Vorwiegend
Mütter zerbrechen oft an unerträglichen Situationen ihrer Söhne oder Töchter.
Wenn es dadurch sogar zu einem Todesfall in einer Familie kommt, haben Eltern
Mühe traumatische Erlebnisse zu überwinden.
Der
Verein beruht auf christlichem Fundament. Die Zusammenarbeit mit Kirchen gilt
als wichtiger Faktor.

Familienbetreuung
Familienbetreuung ist sehr wertvoll für schizophrene
Patienten.

Die Liebe einer Mutter stirbt erst mit ihrem Tod.
Sie wirkt Wunder in der Betreuung von erwachsenen
Kindern, die an einer Schizophrenie erkrankt sind.
Betreuung
in Familien:

Wenn
eine Familie mit der Krankheit Schizophrenie konfrontiert wird, werden
Lebenssituationen unmenschlich und untragbar.
Eltern
von erkrankten Erwachsenen werden so stark belastet, dass sie daran zerbrechen
können. Es fehlt den Familien an Recht, Schutz und Hilfe. Bei sehr intelligenten
kranken Menschen, die keine Krankheitseinsicht haben, ist die Betreuung besonders
schwierig.
Schizophrene Menschen sind ihrer
Krankheit hilflos ausgesetzt.
Sie
brauchen Geborgenheit, Liebe, Verständnis und viel Zeit!
Sie haben eine optimale Betreuung in den Familien,
doch Angehörige brauchen Schutz und Mitspracherecht.
Es braucht zudem fachlich kompetente Aerzte aus der Psychiatrie mit psychotherapeutischer Ausbildung,
psychiatrische Spitex.
Es braucht Lebensbegleiter oder Seelsorger, die Patienten
auf ihrem Lebensweg ehrenamtlich begleiten.
Es braucht
Kooperation der Aemter und Behörden, die für eine
soziale Vernetzung bereit sind, um Familien Schutz und Recht zu gewähren.
Therapiehaus Roseninsel

Wenn der Mensch
sich nicht mehr wahrnimmt,
wenn der Mensch
nicht mehr leisten kann,
wenn der Mensch
sich nicht mehr verstanden fühlt,
wenn der Mensch
seinem Schicksal überlassen- und hilflos ist,
wenn der Mensch
nicht mehr wahrgenommen wird,
wenn der Mensch
sich unaufhörlich im Kreis des Irrsinns dreht,
wenn der Mensch
nicht mehr leben kann,
dann wird es
höchste Zeit ihm zu helfen!
Wo
findet er diese Hilfe? Diese Frage beschäftigt uns und wir sind bereit zu helfen.
Meine Vision
Wohnen im Haus Roseninsel an der Aare:
Kranke Menschen
finden im Haus Roseninsel
den Neueinstieg in das normale Leben, indem
sie lernen, mit ihrer Krankheit umzugehen und ihr privates Leben neu zu
gestalten.

Das liebliche Stedtli Büren a. A. hat eine gute Infrastruktur und eignet
sich für die Gründung einer Wohngemeinschaft. Die Bewohner des Stedtlis sind freundlich und zuvorkommend. Die politische
Gemeinde ist offen und kooperativ. Zudem gibt es in der Region Büren eine
psychiatrische Spitex. Das Haus Roseninsel liegt direkt an der Aare. Die Gegend ist
malerisch und wunderschön. Radfahren, Schwimmen in der Aare, sind Sportarten,
die gesund für Leib, Seele und Geist sind. In der Nähe gibt es einen
Fitnesscenter und ein Schwimmbad.
Zum Bahnhof sind
es fünf Gehminuten. Die Schiffe halten praktisch vor der Haustüre.
Im Haus Roseninsel sind die Menschen am Puls des Lebens.
Betreuung
im Haus Roseninsel:
Schizophrene Menschen brauchen Freiraum. Eine kleine
Wohnung, in der sie sich entfalten können, ein externes therapeutisches
Begleiten. Intellektuell ausgerichtete Menschen
brauchen Mitmenschen, die ihnen auf ihrer Ebene begegnen.
Es mangelt an Wohngemeinschaften dieser Art. Die
Zusammenstellung der Hausbewohner wird deshalb im Haus Roseninsel
sehr sorgfältig abgeklärt.
Das Haus Roseninsel hat drei Einzimmer-Wohnungen und im
Parterre ein Büroraum mit Toilette und Dusche.
Das Haus bietet
Platz für drei kranke Menschen, die gute Chancen haben, über eine Therapie den Wiedereinstieg in das normale Leben zu finden. Das
Haus ist eine Uebergangsstation, quasi ein
Sprungbrett.
Therapiemöglichkeiten:
Im
privaten sozialpsychologischen Umfeld.
Die Bewohner
leben relativ selbständig, lernen jedoch wieder kochen, den Haushalt sauber halten,
waschen und bügeln. Sie lernen neu Kontakte zu knüpfen, Kollegialität und
Freundschaft zu suchen und aufrecht zu erhalten.
Sie lernen
Schritt für Schritt mit ihrer Krankheit umzugehen.
Sport wird ein
wichtiges Thema sein. Sie ist eine gute Alternative zur Bewältigung der
Suchtproblematik.
Unser
Schwergewicht liegt in einer ausgewogenen, gesunden Ernährung, die für Leib,
Seele und Geist wichtig ist!


An der Ländte in Büren a.
A.
Betreuungskonzept:
Vor der Aufnahme in
das Therapiehaus Roseninsel, wird die Lebenssituation
des an Schizophrenie erkrankten Menschen und seiner Familie sorgfältig und gewissenhaft
abgeklärt.
Voraussetzungen für die Aufnahme ins Haus Roseninsel:
*Intensive
Abklärung des vorgängigen Betreuungsweges in der Krankheitszeit mit Fachärzten,
Institutionen und Behörden.
*Selbständiges
Einnehmen der Medikamente. (Sporadische Kontrolle durch Spitex.)
*Regelmässige Kontrolle beim Psychiater.
*Gute Vernetzung
mit dem behandelnden Psychiater, begleitende Personen, Spitex,
Institutionen und Behörden. Integration in
einem regelmässigen Programm, Tagesklinik, Uni,
Fachhochschule oder während eines Wiedereingliederungs-Programms.
Bertreuung im Haus Roseninsel als
Chance:
*Für das körperliche Wohl
heisst leben lernen, sich gesund zu ernähren.
Kochkurse
helfen den Bewohnern, in der Umstellung auf eine ausgewogene, gesunde
Ernährung.
*Für das seelische Wohl
heisst leben lernen,
Kontakte knüpfen.
In
der Familie, ausserhalb der Familie und
Verwandtschaft erreichbar zu sein, sich wieder unter die Menschen zu wagen,
Einladungen anzunehmen,
Kulturelle Anlässe zu besuchen, an Dialoggesprächen,
Gruppengesprächen teilzunehmen. Sich gepflegt und passend zu kleiden.
Nur auf diesem
Weg ist eine gesellschaftliche Integration möglich.
Die
Hausbewohner werden auf dem schwierigen Weg
zum Ziel durch eine ganzheitliche Therapie
fachlich kompetent begleitet.
*Für die seelischen
Verletzungen braucht es Heilung und sehr viel Zeit.
Lebensberatung,
Seelsorge, Bekanntschaften und Zuneigung von ehrenamtlichen Helfern.
Kontakte mit der Familie. Menschen nehmen
sich Zeit, sehr viel Zeit!
Berufliche Integration:
Erst wenn die Hausbewohner durch die ganzheitliche
Therapie den Sprung auf das Sprungbrett
schaffen, werden sie durch die IV, das RAV, den Sozialdienst, oder durch
Beziehungen in die Berufswelt integriert.
Wenn
das Schicksal unbarmherzig zuschlägt,
der Mensch keine Hoffnung mehr hat,
sein
Leben ein einziger Trümmerhaufen ist,
es
für ihn keine Zukunftsperspektive gibt,
beruflich
Abbruch auf Abbruch folgt,
in
den Beziehungen Verlust auf Verlust folgt,
selbst
die fachlich kompetente Hilfe ausbleibt,
sperrt
sich der Mensch in sein eigenes Gefängnis ein und aus diesem findet er ohne
Hilfe nicht mehr hinaus.
Im
Haus Roseninsel arbeiten Menschen mit einer
Berufung.
Sie
glauben an die Kraft und Liebe Gottes, die in der Begleitung kranker Menschen Wunder wirken kann.
Therapiehaus Roseninsel
Ländte 24
3294 Büren a. A.

Politischer
Weg auf Bundesebene:
Am
18. Oktober fand bereits die erste Sitzung im Hotel Bären auf Kantonsebene statt. Das ausführliche Protokoll steht
Interessierten zur Verfügung.
Es
geht nun Schritt für Schritt auf Bundesebene weiter.
Als
betroffene Mutter eines schizophrenen Akademikers, habe ich mich nach bald zehn
Jahren Schmerz und Hoffnungslosigkeit entschlossen, den Kampf um Recht und
Schutz in der Familienbetreuung aufzunehmen. Nach meinen langjährigen
Erfahrungen scheitern Patienten an mangelnder Kommunikation und mangelnder,
sozialer Vernetzung.
Der
Hauptgrund für die schwerwiegenden Probleme in der fachlich kompetenten Betreuung,
wie in der Familienbetreuung, stellt der Datenschutz
dar.
Er
übt eine überhebliche Machtposition über Fachpersonen, Familien, Institution
und Behörden aus!
Unsere Forderungen:
In der
Familienbetreuung werden wir Betreuer durch grosse Erfahrungen
bezüglich der Psychosen zu Fachpersonen.
Wir wissen oft mehr über
die Vielfalt der Psychosen als die
Psychiater.
Deshalb wissen wir oft besser,
was für unsere kranken Angehörigen in der
Betreuung förderlich ist.
Das Gesetz das uns die Familienbetreuung
praktisch unmöglich macht
wirkt menschlich, ist jedoch in Tat und
Wahrheit unmenschlich!
vollumfänglichen Einblick in die
Betreuung unserer Angehörigen
ermöglicht. Der Datenschutz muss zum
Schutz des Patienten während
einer psychotischen Phase für die engste
Betreuungsperson in der Familie
aufgehoben werden.
Wenn
ein Psychotiker eine psychotische Phase hat, setzt er dringend notwendige
Medikamente ab. Durch seine Uneinsichtigkeit, die in der Krankheit sehr oft der
Fall ist, besucht er auch den Psychiater nicht mehr. Dadurch löst er eine
Psychose um die andere aus.
Das Gesetz schreibt ihm vor, dass er in
Selbstverantwortung handeln muss. Durch den Datenschutz haben Angehörige keine
Möglichkeit zu intervenieren.
Sie
müssen die Psychosen ohne fachliche Hilfe mit den Patienten aushalten und
zusehen wie ihre Angehörigen unmenschlich leiden.

Die Rose und der
Kristall als Sinnbild eines Menschen mit seinen Gaben.
Beides zusammen
edel und kostbar!
Eine
abgeschnittene Rose, achtlos im Schnee an der Kälte liegend, erfriert.
Der kostbare
Kristall verschwindet lautlos in der Erde. Wie die Rose ihren Platz an der
Sonne braucht, braucht der schizophrene Mensch Wärme. Wie die Rose, die Königin
der Blumen, fachlich kompetente Pflege und viel Zeit braucht, braucht der
kranke Mensch Verständnis, Geduld und viel Zeit.
Wenn das so
geschieht, findet der Kristall seinen Platz auf der Rose wieder, edel und
kostbar.